Erste Hilfe bei Hämorrhoiden-Problemen

Erste Hilfe bei Hämorrhoiden-Problemen

Kleines Einmaleins der Hausmittel, die bei Hämorrhoiden helfen

Solange wir unsere Hämorrhoiden nicht spüren und sie einfach funktionieren, ist alles in Ordnung. Schwellen sie jedoch an oder reißen sogar auf, ist das unangenehm und schmerzhaft. Falsche Scham hält leider viele davon ab, bei solchen Beschwerden ärztliche Hilfe zu suchen.


Von der richtigen Hygiene bis hin zu schmerzlindernden Sitzbädern kannst du selbst einiges tun, wenn dich deine Hämorrhoiden quälen. Hier erfährst du, was hilft.

1. Akute Beschwerden lindern

Keep cool

Wenn du unter stark angeschwollenen Hämorriden leidest, lindern kühle Auflagen deine Schmerzen. Benetze einen sauberen Waschlappen oder ein Taschentuch (am besten aus kochfester Baumwolle) mit Wasser und lege sie auf den After. Bei extremen Schmerzen kannst du auch Eiswürfel in ein Tuch wickeln und damit vorsichtig auf die Analregion drücken.

Saugfähige Slips tragen

Wenn dein Hämorrhoidalleiden bereits fortgeschritten ist, leidest du vielleicht auch unter einem wunden Po. Ursache ist der Austritt von Analsekret, das die empfindliche Haut am After permanent benetzt. Damit die Region nicht ständig feucht bleibt, empfehlen Fachärzte das Tragen von Baumwollslips. Sind zwar nicht ganz so sexy, dafür aber luftdurchlässig und saugfähig.

Sitzbäder genießen

Ein bewährtes Hausmittel gegen Juckreiz und Entzündungen bei Hämorriden sind Sitzbäder. Als Badezusatz kannst du dir in der Apotheke einen Extrakt aus Eichenrinde besorgen. Diese Pflanze wirkt einerseits entzündungshemmend und andererseits schmerzlindernd. Wenn du deinen Po ein bis zwei Mal pro Tag für etwa fünf Minuten darin badest, lindert das deine Schmerzen. Das Wasser sollte jedoch nicht zu warm sein, sondern allerhöchstens Körpertemperatur haben.

Unnötige Reize vermeiden

Könnte dein Po mit dir sprechen, wüsstest du: Er mag weder hartes noch feuchtes Toilettenpapier. Zu hartes Papier wirkt auf die sensible Haut rund um den After wie Sandpapier. Deshalb solltest du diese Haupartie auch generell besser vorsichtig abtupfen und nicht trockenreiben. Feuchte Reinigungstücher enthalten meist Duft- und Konservierungsstoffe, die zusätzlich reizen und schlimmstenfalls Allergien auslösen können. Also Hände weg von hartem Klopapier und feuchten Tüchern.

2. Den Popo immer hygienisch reinigen

Bestes Reinigungsmittel: klares Wasser

Ob in gesunden Zeiten oder bei Beschwerden: Dein After möchte immer schön sauber sein und deshalb regelmäßig gereinigt werden. Seifen oder Duschgels sind dafür gar nicht erforderlich. Im Gegenteil. Am liebsten mag dein Hinterteil warmes Wasser pur. Unter der Dusche natürlich gar kein Problem. Aber nach dem Toilettengang?

Gründliche Reinigung der Analregion mit Bidets

Auch nach dem Stuhlgang ist das Abspülen mit lauwarmem Wasser die schonendste Reinigung für deinen Po. Der softe Wasserstrahl spült alle Verschmutzungen weg. Anschließend kannst du die Haut vorsichtig trockentupfen. Fachärzte wie der Proktologe Bernhard Lenhard halten ein Bidet für den besten „Service, den man seinem After angedeihen lassen kann.“

Kleiner Luxus ohne Badumbau

Klingt gut. Aber womöglich fragst du dich jetzt, was das kostet. Oder wie du das in deinem kleinen Bad hinbekommen sollst. Hier die Antwort: Die Po-Dusche von HappyPo ist die perfekte Alternative zum Badumbau und für jeden erschwinglich. Klein, handlich und preisgünstig. Einfach mit Wasser füllen, draufdrücken … und ein softer Wasserstrahl reinigt deinen Po gründlich. Nur noch trockentupfen und das Frischegefühl genießen. Ausführliche Informationen findest du unter https://happypo.de/products/po-dusche.

3. Vorbeugen statt heilen

Reichlich Ballaststoffe futtern

Wenn du unter Verstopfung leidest, musst du auf der Toilette heftig pressen. Dabei presst du automatisch auch deine Hämorriden stark zusammen. Sie schwellen an und weichen dem Druck in Richtung After aus.
Ballaststoffe scheidet dein Körper unverdaut aus. Ist deine Nahrung ballaststoffreich, vergrößert sich das Stuhlvolumen; deine Verdauung wird regelmäßiger. So beugst du einer Verstopfung und dem Anschwellen der Hämorrhoiden vor. Vor allem Gemüse, Obst und Vollkornprodukte enthalten jede Menge Ballaststoffe.

Ausreichend trinken

Achte darauf, genug zu trinken. Flüssigkeit lässt die Ballaststoffe im Darm ordentlich aufquellen und hält den Verdauungsbrei gleichmäßig feucht. So wird alles leicht ausgeschieden, ohne dass du stark pressen musst. Vierzig Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht (hauptsächlich Wasser oder ungesüßter Tee) sind das Minimum.

Fußbank vor dem Klo

Andere Länder, andere Sitten. In einigen Kulturen hocken sich die Menschen hin, wenn sie ihren Darm entleeren. Wissenschaftler fanden heraus, dass in Regionen, in denen diese Körperhaltung beim Stuhlgang typisch ist, sehr viel seltener Hämorrhoidalleiden auftreten. Positioniere während deiner „Sitzungen“ einfach einen kleinen Hocker oder eine Fußbank vor die Toilette. Wenn du deine Füße darauf abstellst und deinen Oberkörper leicht nach vorn beugst, gelangt dein Körper in eine dem Hocken ähnliche Position. Das erleichtert den Stuhlgang.

Sport treiben

Sobald du deinen Körper bewegst, werden deine Blutgefäße besser durchblutet – auch die in der Darmschleimhaut. Gut durchblutete Gefäße dehnen sich zwar aus, sind aber gleichzeitig elastisch, sodass sie ebenso schnell wieder abschwellen. Mit regelmäßiger Bewegung trainierst du also deine Hämorriden. Damit erreichst du, dass sie sich nach einem Anschwellen zügig wieder zurückbilden.

Sanft reinigen

Sicher kannst du wie die meisten deiner Mitmenschen auf schmerzhafte Hämorrhoiden gut und gern verzichten. Deshalb solltest du die richtige Hygiene auch in gesunden Zeiten nicht vernachlässigen. Sauberkeit ist wichtig. Aber dein Po mag weder aggressive Reinigungsmittel noch zu viel Reibung. Er genießt es, wenn du ihn mit fließendem Wasser aus dem Bidet reinigst.


Unser Name HappyPo ist Programm. Wir wollen, dass es dir und deinem Po gut geht und ihr euch rundum wohlfühlt. Teste die Po-Dusche von HappyPo und überzeuge dich selbst.

Quellen

www.netdoktor.de/krankheiten/haemorrhoiden/

www.enddarm-zentrum.de/pat-info/EDZ-Ernaehrungsempfehlung.pdf

www.haemorriden.net/alltag/pflege-hygiene/

Enders, G.(2014): Darm mit Charme, Berlin, Ullstein-Verlag

 

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel kann und soll kein fachärztliche Meinung ersetzen - sprich im Zweifel immer mit einem Mediziner, um die Risiken von Selbstdiagnose und –behandlung zu vermeiden. Dein Hausarzt ist dafür eine gute erst Anlaufstelle. Der entsprechende Facharzt für Po-Probleme ist ein Proktologe - der kennt sich speziell mit Erkrankungen des Enddarms aus. Auch Chirurgen und Gastroenterologen können weiterhelfen.